Viele PolitikerInnen freuen sich auf die Sommerpause. Endlich wird der Terminkalender etwas leerer, Sitzungen werden weniger und es bleibt Zeit für Familie, Freunde oder den Sommerurlaub. Gleichzeitig hören wir jedes Jahr dieselbe Frage: Lohnt es sich überhaupt, in dieser Zeit auf Social Media aktiv zu bleiben? Unsere klare Antwort lautet: Ja. Allerdings brauchst du dafür keinen Urlaub, der sich nur um Social Media Posts dreht. Mit einer guten Marketing Strategie kannst du deine Sichtbarkeit erhalten, deine Reichweite weiter ausbauen und den Sommer trotzdem genießen.
Die Sommermonate bieten eine Chance, die viele unterschätzen. Während im politischen Alltag häufig ein Termin den nächsten jagt, entsteht jetzt etwas mehr Freiraum. Genau diese Zeit kannst du nutzen, um deine Social Media Strategie weiterzuentwickeln, neue Content Ideen zu sammeln und deine Social Media Profile für den Herbst vorzubereiten.
In unserem Podcast #161 "Sommerpause: 3 Tipps, wie der Algorithmus jetzt nicht deine Reichweite zerstört" sprechen wir darüber, welche Strategien sich in der Praxis bewährt haben. Die wichtigsten Tipps haben wir in diesem Blogartikel für dich zusammengefasst.
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Mehr InformationenSocial Media im Sommer: Warum eine gute Marketing Strategie gerade jetzt wichtig ist
Viele Menschen glauben, dass im Sommerloch kaum jemand auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok unterwegs ist. Unsere Erfahrung zeigt jedoch ein anderes Bild. Gerade während der Hitze oder im Sommerurlaub greifen viele Menschen häufiger zum Handy, scrollen durch ihre Social Media Kanäle, schauen Reels oder informieren sich über aktuelle Themen.
Gleichzeitig veröffentlichen viele Accounts deutlich weniger Inhalte. Genau darin liegt deine Chance. Wenn weniger Social Media Posts erscheinen, können gute Beiträge sogar mehr Aufmerksamkeit erhalten. Deshalb lohnt es sich, den Sommer nicht als Pause von der Kommunikation zu verstehen, sondern als Gelegenheit, die eigene Sichtbarkeit gezielt weiterzuentwickeln.
Dabei geht es nicht darum, jeden Tag neuen Content zu produzieren. Viel wichtiger ist es, mit einer klaren Strategie zu arbeiten und den Druck herauszunehmen. Genau das erleben wir immer wieder bei unseren Kunden. Wer vorbereitet in die Sommerpause startet, hat später deutlich weniger Stress und kann sich im Herbst wieder stärker auf politische Themen konzentrieren.
Tipp 1: Plane deine Social Media Inhalte frühzeitig und setze auf Evergreen Content
Die meisten Probleme entstehen nicht im Urlaub selbst, sondern in den Tagen davor. Zwischen den letzten Sitzungen, Sommerfesten und privaten Planungen fällt vielen PolitikerInnen auf, dass für die nächsten Wochen noch keine Inhalte vorbereitet sind. Dann wird unter Zeitdruck versucht, noch schnell Videos aufzunehmen oder neue Posts zu erstellen.
Deutlich entspannter ist es, einige Wochen vorher einen festen Termin für die Content Produktion einzuplanen. Ein halber oder ganzer Vormittag reicht häufig aus, um Material für mehrere Wochen zu sammeln.
Wenn du ohnehin bei einem Vereinsfest, einem Ortstermin oder einer Veranstaltung unterwegs bist, nimm dein Handy bewusst häufiger in die Hand und filme kurze Sequenzen. Aus einem einzigen Termin entstehen oft mehrere Reels, Storys oder klassische Beiträge für Instagram, Facebook oder LinkedIn. Viele dieser Inhalte sind zeitlos und eignen sich hervorragend als Evergreen Content. Genau diese Beiträge kannst du auch dann veröffentlichen, wenn gerade keine aktuelle politische Nachricht ansteht.
Ein weiterer Vorteil: Du nimmst dir selbst den Druck, im Sommerurlaub ständig neue Ideen entwickeln zu müssen. Stattdessen kannst du deine Beiträge bereits vorbereiten und deine Community trotzdem regelmäßig mit relevanten Informationen versorgen.
Tipp 2: Nutze den Sommer für neue Content Ideen und analysiere deine Social Media Profile
Im politischen Alltag bleibt für Analysen oft kaum Zeit. Häufig wird direkt der nächste Beitrag veröffentlicht, ohne sich anzusehen, welche Inhalte tatsächlich gut funktioniert haben.
Die Sommerpause ist deshalb der ideale Zeitpunkt, um einen Blick auf deine Zahlen zu werfen. Welche Reels haben besonders viele Menschen erreicht? Welche Videos wurden bis zum Ende angesehen? Welche Posts haben Kommentare ausgelöst oder wurden häufig gespeichert? Und welche Themen haben deine Zielgruppe kaum interessiert?
Noch wichtiger ist allerdings die Frage, warum ein Beitrag erfolgreich war. Lag es an der Überschrift? Am Einstieg? An einem persönlichen Beispiel aus deinem politischen Alltag? Oder daran, dass viele Menschen ihre eigenen Erfahrungen darin wiedergefunden haben?
Genau hier entstehen häufig die besten Content Ideen für die kommenden Monate. Wer seine Social Media Profile regelmäßig analysiert, entwickelt mit der Zeit ein gutes Gefühl dafür, welche Inhalte zur eigenen Community passen und welche Formate auf den verschiedenen Social Media Plattformen besonders gut funktionieren.
Wir empfehlen außerdem, interessante Ideen direkt festzuhalten. Ob in einer Notiz App, einem Dokument oder einem einfachen Content Pool: Alles, was dir unterwegs begegnet, kann später zu einem Blogbeitrag, einem Newsletter, einem Podcast oder einem Social Media Post werden.
Tipp 3: Passe deine Inhalte an verschiedene Social Media Plattformen und Social Media Kanäle an
Nicht jede Plattform funktioniert gleich. Was auf TikTok viele Aufrufe erzielt, muss auf LinkedIn nicht automatisch erfolgreich sein. Gleichzeitig unterscheiden sich auch Instagram, Facebook und andere Plattformen in ihrer Nutzung.
Deshalb lohnt es sich, deine Inhalte an die jeweilige Zielgruppe anzupassen. Auf Instagram funktionieren persönliche Einblicke, Reels und kurze Videos häufig besonders gut. Auf LinkedIn interessieren sich viele Menschen stärker für Hintergründe, Erfahrungen oder strategische Einordnungen. Facebook lebt vielerorts noch immer von der regionalen Community und dem direkten Austausch.
Das bedeutet allerdings nicht, dass du für jeden Kanal komplett neuen Content produzieren musst. Oft reicht es, einen bestehenden Beitrag an die jeweilige Plattform anzupassen. Aus einem Podcast kann beispielsweise ein Blogartikel entstehen. Aus einem Blogartikel lassen sich mehrere Social Media Posts entwickeln. Einzelne Aussagen können später als Newsletter, kurze Videos oder Reels veröffentlicht werden.
Diese Art der Content Produktion spart Zeit und sorgt gleichzeitig dafür, dass deine Kommunikation auf den unterschiedlichen Social Media Kanälen konsistent bleibt.
Social Media Marketing im Sommer: Jetzt die Strategie für den Herbst vorbereiten
Gerade der Sommer bietet die Möglichkeit, einen Schritt aus dem hektischen Alltag herauszutreten und den eigenen Auftritt mit etwas Abstand zu betrachten. Welche Formate möchtest du künftig stärker nutzen? Welche Themen beschäftigen deine Community? Welche Fragen erreichen dich regelmäßig über Nachrichten oder Anfragen?
Viele PolitikerInnen konzentrieren sich ausschließlich auf den nächsten Beitrag. Dabei entsteht nachhaltige Sichtbarkeit meistens dann, wenn eine klare Marketing Strategie dahintersteht. Social Media Marketing bedeutet nicht, möglichst viel zu posten. Es bedeutet, die richtigen Inhalte für die richtigen Menschen zu veröffentlichen und dabei den Fokus auf die eigene Zielgruppe zu legen.
Lass dich dabei gerne auch von anderen Accounts, Experten oder Medien inspirieren. Inspiration bedeutet jedoch nicht, Inhalte zu kopieren. Entscheidend ist, Ideen aufzugreifen und sie mit deiner eigenen Persönlichkeit, deinen Themen und deinem politischen Alltag zu verbinden. Genau daraus entsteht eine authentische Kommunikation, die Vertrauen schafft und langfristig Reichweite aufbaut.
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Jeder politische Account steht an einer anderen Stelle. Manche möchten ihre Reichweite erhöhen, andere wünschen sich mehr Struktur bei der Content Planung oder suchen nach passenden Tools für ihren Alltag. Wieder andere möchten ihre Social Media Profile professioneller aufstellen und ihre Kommunikation auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok gezielt weiterentwickeln.
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