10. Januar 2024

3 Fails politischer Social Media Accounts, die wir immer wieder sehen und wie du sie vermeiden kannst

Wir sind alle nicht davon befreit, Fehler zu machen. Irren ist menschlich. Dennoch sehen wir gerade bei politischen Accounts auf Social Media immer wieder Fehler, die sich besonders häufen.

Solche Fehler sorgen häufig dafür, dass der gesamte Account auf die User unprofessionell wirkt. Egal, ob auf Twitter, Instagram oder Facebook.

Nur wenn man die Fehler erkennt, kann Besserung eintreten. Darum zeigen wir dir heute drei Fails politischer Social Media Accounts, die du vermeiden solltest.

Fails politischer Social Media Accounts

Verwendung des falschen Formates

Häufig sehen wir auf den sozialen Netzwerken Accounts mit Bildern, die abgeschnitten sind. Dies geschieht, wenn die Fotos im Querformat aufgenommen wurden.

Scrolle doch gerne mal auf deinem Smartphone, um den Grund dafür zu verstehen. Richtig, wir alle nutzen unsere Handys im Hochformat. Gruppenfotos im Querformat, bei denen oben und unten ein schwarzer Rand zu sehen ist oder von denen die Seiten abgeschnitten sind, weisen also direkt darauf hin, dass der Nutzer keine Ahnung hat.

Stelle dir auch die Frage nach dem richtigen Seitenverhältnis. Die meisten sozialen Netzwerke verlangen das klassische 16:9-Format.

Achte also am besten schon bei der Erstellung der entsprechenden Bilder und deines Videocontents darauf, im Hochformat aufzunehmen. Weise auch deine MitarbeiterInnen während Events immer darauf hin, Bilder von dir im Hochformat zu schießen.

Hast du dennoch gute Bilder im Querformat? Mittlerweile gibt es auch dafür gute Lösungen. Nutze eines der entsprechenden KI-Tools, die in der Lage sind, aus querformatigen Bildern hochformatige Bilder zu erstellen, nicht nur durch einfaches Zoomen oder Abschneiden.

Lerne in diesem Blogbeitrag mehr über die richtigen Formate auf Instagram.

Abfotografierte Printprodukte

Bereits erstellte und entsprechend abfotografierte Printprodukte gehören nicht in die sozialen Netzwerke.

Die Intention dahinter ist verständlich: Du hast dir die Arbeit gemacht, einen Flyer, eine PDF oder einen Newsletter zu schreiben und zu gestalten. Nun möchtest du diese Arbeit mehrfach verwenden und Zeit sparen. Trotzdem ist dies keine gute Idee.

Wie bereits besprochen, ist die Einhaltung des richtigen Formates für die sozialen Netzwerke unsagbar wichtig. Häufig sind die Printprodukte jedoch im 5-zu-4-Format angelegt und passen dementsprechend nicht in den Feed. Zum anderen ist die Schrift auf abfotografierten Flyern häufig zu klein, und eine gute Lesbarkeit ist nicht mehr gegeben.

Denke außerdem daran, dass alle Grafiken, die du postest, in deinem Feed als Quadrate angezeigt werden. Auch dafür sollten sich die Grafiken also eignen. Das muss bei ihrer Erstellung mitgedacht werden.

Über die Probleme mit den Formaten hinaus haben abfotografierte Flyer häufig auch die Problematik, dass deren Inhalte und ihre Aufteilung nicht für Social Media konzipiert wurden. Häufig haben sie viel mehr Text. So eignet sich beispielsweise die Niederschrift eines Protokolls gut für eine PDF-Datei. Beim Öffnen eines solchen Dokuments ist man eher bereit, lange Texte zu lesen, als abends beim Scrollen durch Social Media. Hier gilt die Protokollierung eines Gespräches eher als langweilig und bietet in dem Moment nur wenig Mehrwert.

Währenddessen ist ein schön gestalteter Flyer beispielsweise ein gutes Medium für eine Einladung mit allen dazugehörigen Zusatzinformationen. Die inhaltliche Aufbereitung unterscheidet sich jedoch grundlegend von einem Beitrag bei Instagram. Hier würde man beispielsweise eher ein Foto hochladen, welches symbolisch Aspekte der bevorstehenden Veranstaltung zeigt, und im Text gäbe es alle wichtigen Informationen.

Picke dir also lieber ein Thema aus dem Protokoll oder deinen Flyern heraus und drehe dazu ein kurzes spannendes Reel. Gebe so kurze Einblicke in eine Sitzung oder fasse darin kurz und knapp die Agenda zusammen. Zusätzlich kannst du auf das entsprechende Protokoll auf deiner Webseite verweisen.

Von der Pressemitteilung zum Social Media Post.

Markierungswüsten auf Social Media

Bei diesem Thema geht es um das Markieren von x Leuten auf einzelnen Social Media Beiträgen, ein Phänomen, das wir zum Beispiel auf Instagram und Facebook wirklich häufig sehen. Nicht selten werden bis zu 1000 verschiedene Personen markiert, die mit dem konkreten Post gar nichts zu tun haben.

Viele markieren alle Parteifreunde oder den gesamten Ortsverband beispielsweise auf Beiträgen zu Events, auf denen sie gar nicht anwesend waren. Die Enttäuschung ist dann häufig groß, wenn dennoch nur 5 Likes und wenig Kommentare zurückkommen.

Das Problem ist dann, dass zu viele Markierungen die Markierten eher sättigen. Sie lernen solche Markierungen zu ignorieren. Das merkt dann auch der Algorithmus. Er denkt sich, ein Beitrag mit 2000 Markierungen, aber kaum Interaktion kann nicht gut sein. Also spielt er ihn auch weniger aus. Er hasst nichts mehr, als Beiträge, die den User dazu verleiten, die App zu verlassen.

Markiere stattdessen wirklich nur die Personen, die mit deinen Beiträgen direkt in Verbindung stehen. Du hast dich im Wahlkampf mit VertreterInnen einer Firma getroffen und berichtest davon? Dann markiere die Menschen, mit denen du dich dort unterhalten hast.

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