3. November 2022

TikTok in der Politik: Wie PolitikerInnen die Generation Z über TikTok erreichen können

TikTok ist die Social Media Plattform der Jugend. Circa 41 Prozent der Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren, die sogenannte Generation, Z nutzen die App.

Das chinesische Netzwerk des Unternehmens Bytedance galt zunächst vor allem als „Tanz-Plattform“ und Unterhaltung, entwickelt sich aber zunehmend auch zu einem Ort der politischen Meinungsbildung. Gerade Erstwähler und Erstwählerinnen nutzen TikTok, um sich zu informieren. Eine Chance, die sich PolitikerInnen nicht entgehen lassen sollten.

Viele Politiker und Politikerinnen sind aktuell allerdings noch unsicher, ob und wie sie TikTok nutzen sollen. In diesem Artikel erfährst du, warum die weit verbreitete Meinung, TikTok sei nur für Kinder und zum Tanzen geeignet, nicht stimmt und Tipps, wie du die Plattform als politisch Tätige/r professionell einsetzen kannst.

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Warum Politiker und Politikerinnen jetzt auf TikTok aktiv werden sollten

Wir begleiten PolitikerInnen von der Kommunalen- bis zur Europaebene im Bereich Social Media und alle haben folgendes Problem:

Der Zugang zur ganz jungen Generation fehlt.

Und jetzt gibt es ENDLICH eine Lösung für dieses altbekannte Problem. Die Lösung heißt TikTok!

Den direkten Draht zur jungen Generation, den gibt es auf TikTok. Lass uns raten, du denkst jetzt: „Brauch ich nicht – TikTok-Nutzer und Nutzerinnen sind doch nicht einmal alt genug zum Wählen!“

Stop! Das ist viel zu kurzfristig gedacht. Es geht ja um nachhaltige Markenbildung. Wir sympathisieren schon viele Jahre vor der offiziellen Wahlberechtigung mit politischen AkteurInnen.

Eine politische Marke lässt sich damit schon weit vor der Volljährigkeit stärken oder eben nicht. Kurz gesagt: Wer als politischer Akteur in fünf Jahren noch relevant sein möchte, der muss jetzt auf TikTok!

So funktioniert die Social Media Plattform TikTok

TikTok ist in erster Linie eine Videoplattform. Nutzer und Nutzerinnen teilen ihre Inhalte in mehrsekündigen Videos. Die Videos sind passend zum Smartphone-Display vertikal im 9:16 Format gedreht.

Öffnet man die App, wird den Usern die sogenannte „For-you-Page“, also die Seite für dich angezeigt. Der Algorithmus der Plattform spielt dort Videos aus, deren Inhalte das Interesse und die Meinungen der Nutzer und Nutzerinnen widerspiegeln.

Anders als bei den Social Media Plattformen Instagram und Facebook steht dabei nicht der Inhalt von abonnierten TikTokern oder der TikTokerinnen im Fokus. Das hat den Vorteil, dass auch die Botschaften und Themen kleinerer Accounts die Chance haben, viral zu gehen.

Unterstützt wird dies durch das eher passive Nutzerverhalten der Jugendlichen auf der Plattform. Die Generation Z sucht selten bestimmte Videos oder Menschen, sondern scrollt eher durch eine „zufällige“ Serie von Videos.

Die Generation Z – die Zielgruppe auf TikTok

Die Generation Z umfasst grob gesagt die Menschen, die nach dem Internet geboren wurden. Das heißt zwischen den Jahren 1995 und 2010. Sie umfassen mehr als 50% der User der App.

Die Jugendlichen unterscheiden sich dabei stark von ihrer Vorgänger Generation den Millennials, die Instagram geprägt hat.

Statt Social Networking ist nun die Unterhaltung im Fokus. Der Content und die angesprochenen Themen sind also wichtiger als die Menschen und User. Während die Millennials Wert auf Perfektion legten, besticht TikTok eher mit einer Art Anti-Ästhetik und weniger gestellten Videos.

Erfahre mehr über die Unterschiede von Instagram und TikTok.

Do’s auf der Videoplattform TikTok

Nutze deine Reichweite, um Gutes zu tun. Beziehe Position und sei dir deiner Verantwortung als Akteur in der Politik bewusst.

Sei dabei aber stets authentisch und achte darauf, dass das Thema in die Welt deiner Partei passt. Werbe also nicht für Diversität, wenn du es selbst nicht in deiner Partei oder deinem Arbeitsumfeld umsetzt.

Betone in deiner Kommunikation stattdessen lieber den Umweltschutz, wenn dieser ein wichtiges Thema für dich ist und du in dem Bereich schon Erfolge verzeichnen kannst.

Spreche deine Zielgruppe, die Generation Z an und versuche ihre Welt zu verstehen.

Wende die OMI-Regel an, um das Interesse der Jugendlichen auf TikTok zu wecken

O – Online

Lebe die Plattform TikTok und erkenne so die Trends der Jugend frühzeitig:

Der Sound ist Key. Nutze populäre Songs nicht als Untermalung im Hintergrund, sondern setzte darauf den Fokus deines Videos.

Gleiches gilt für die Caption. Sehe sie als Teil des Konzepts und integriere sie im Video, statt sie unterhalb deines Videos als Post-Beschreibung einzufügen.

Sei als Person nahbar und authentisch. Die Qualität der Videos sollte nicht den Durchschnitt überschreiten. Oftmals sind TikToks, die von Agenturen erstellt werden viel zu hochauflösend für die App.

M-Mutig

Kooperationen mit einem bekannten TikToker oder einer TikTokerin sind immer eine gute Idee, vergesse aber nicht, auch deinen eigenen Stil zu entwickeln und einzubringen.

Beziehe Position zu aktuellen Themen in der Politik und trage somit aktiv zur Meinungsbildung bei.

Traue dich außerdem auf die Tipps junger Menschen im Umgang mit der Videoplattform zu hören und stelle deine Berufserfahrung hinten an. Sie sind die Trendsetter der Videoplattform.

I-Interessant

Interest makes you Interesting. Der aktuelle Trend auf TikTok spricht ganz klar für eine zunehmende Politisierung und einen stärkeren Fokus auf Weiterbildung mithilfe der Videos.

Entwickele dafür passende Formate. Zeige gerne auch die Gesichter in deiner Partei/ deinem Team, um für deine User und Userinnen authentischer zu sein.

Beziehe die User und Userinnen deiner Community auf TikTok aktiv in deine Kommunikation mit ein. Trete mit ihnen in Kontakt, indem du Kommentare beantwortest oder nehme Reaktionsvideos auf.

Bewerbe dich gerne für eines unserer kostenlosen Strategiegespräche und wir unterstützen dich bei deinem Start auf TikTok.

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